UNSERE GESCHICHTE

UNSERE ERFOLGSGESCHICHTE SCHREIBEN WIR SEIT 1904

Die Geschichte der LECHNER GROUP erzählt von Höhen und Tiefen, Entschlossenheit und Frauenpower, Fleiß und Familiensinn.

Und sie beginnt mitten im deutschen Kaiserreich – einer Zeit, die von Aufbruchsstimmung, Reformen und Gründergeist geprägt war. Das Wunder der Elektrifizierung erleichterte den Alltag. Das wachsende Eisenbahnnetz und die ersten Autos ermöglichten eine ganz neue Mobilität. Und fast überall träumten die Menschen von einem besseren Leben und Wohnen. So auch im beschaulichen Uehlfeld in Mittelfranken. 1904 gründete Georg Heinritz, der Urgroßvater von Firmenchef Bernd Lechner, hier sein erstes Baugeschäft.

  • 1923

    1923 trat der Sohn Friedrich Heinritz in die Firma ein. Die Firma wurde geändert in Georg und Friedrich Heinritz OHG.
    Das Baugeschäft wurde in den folgenden Jahren um die Produktion von Betonwaren ausgedehnt. Der Beton wurde damals noch von Hand (mit der Schaufel) gemischt. Mischmaschinen gab es noch nicht. Es wurden hauptsächlich Betonrohre, Schlackensteine sowie farbige, mit Mustern gepresste Zementplatten gefertigt. Diese Zementplatten waren als Küchenböden und Böden für Hausflure sehr beliebt. Noch heute finden Sie diese Bodenbeläge in den alten Bauernhäusern im Seebachgrund bzw. im Steigerwald.

    Die Betonerzeugnisse wurden zur damaligen Zeit bereits über die Landkreisgrenze hinaus in die Nachbarlandkreise Erlangen-Höchstadt und Scheinfeld geliefert.

  • 1935

    Der Absatz an Betonrohren stieg ständig, sodass man sich im Jahre 1935 zu der damals schwierigen Investition – dem Kauf einer elektrisch betriebenen Betonrohrstampfmaschine, Fabrikat „Triumph 1", entschloss.

    Im Jahre 1939 war die Beschäftigungszahl im Betonwerk bereits auf 15 Mitarbeiter angestiegen, die gleiche Anzahl an Mitarbeitern war auch im Baugeschäft zu vermelden.

    Mit Kriegsausbruch wurde die Firma wegen der Einberufung des Firmenchefs zum Wehrdienst geschlossen. Nach Kriegsende und Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft wurde die Firma wieder eröffnet.

  • 20
    Jahre
    Bauarbeiten

    Die Firma Georg und Friedrich Heinritz war fast 20 Jahre mit Bauarbeiten beschäftigt, dies zeigt auch der Kostenvoranschlag für den Bau eines Wohnhauses in der Steigerwaldstraße Nr. 14 aus dem Jahre 1935. Dieses Wohnhaus steht in dieser Form heute noch.

  • 1945

    Bis zur Währungsreform waren Baustoffhandel und die Herstellung von Betonwaren nur unter erschwerten Bedingungen, gegen Bezugsschein im Tausch bzw. als Kompensationsgeschäft möglich.

    Nach Kriegsende, im Jahr 1948, verstarb der Gründer der Firma, Georg Heinritz, im Alter von 71 Jahren.

    Ein Jahr später erkrankte der Firmenchef Friedrich Heinritz und musste sich einer Operation unterziehen, an deren Folgen er am 20. April 1949 im Alter von nur 46 Jahren verstarb.
    Seine Ehefrau Margarete führte mit der damals 15-jährigen Tochter Erna die Baustoffhandlung und das Betonwerk erfolgreich weiter, trotz der starken Konkurrenz.

  • 1954

    1954 kam durch den Eintritt von Hans Lechner, der frisch angetraute Ehemann von Erna Heinritz, neuer Schwung in die Firma.

    Durch Fleiß, Einsatz und Zusammenarbeit innerhalb der Familie überstand man die schwersten Jahre gemeinsam. Frau Erna Lechner baute intensiv Büro und Buchhaltung auf.

    Der Personalstand lag im Jahre 1954 bei 5 Mitarbeitern.

  • 1957

    1957 stieg die Zahl der Beschäftigten auf über 40 und die Firma wurde geändert in Heinritz & Lechner KG, Betonwerk-Baustoffe.

    Dass nicht nur gearbeitet wurde, zeigt das nebenstehende Bild. Der erste Betriebsausflug nach Karlstadt/Main mit Zementwerksbesichtigung, anschließender Schifffahrt von Veitshöchheim nach Würzburg, Stadtbesichtigung und Abendessen. 

  • 1960

    Bau der ersten Fertigungshalle zur Herstellung von Betonrohren und Kaiser-Gitterträger-Decken (Träger mit Bimshohlkörpern).

  • 1964

    Bau einer neuen, vollautomatischen Betonmischanlage als Tiefsilo-Reihenanlage mit Dosierbändern auf dem Grundstück Pfarrgarten-Derrer und Beginn der Herstellung von Transportbeton.

  • 1981

    Bis 1981 stieg die Mitarbeiterzahl auf über 180 Beschäftigte, bedingt durch die bis dato größte Investition in der Firmengeschichte. Die gesamte Betriebsfläche mit Hallen, Gebäuden, Maschinen und Fahrzeugen der unmittelbar angrenzenden Firma Heinz Graf wurde durch Kauf aus dem Konkurs erworben. An mehreren Standorten entstanden zum Teil über 1600 m² große Hallen und Anlagen zur Herstellung von großformatigen Fertigteilen und auch von Transportbeton.

  • 1982

    Firmeneintritt des Sohnes Bernd Lechner. Nach erfolgreichem Studium an der Fachhochschule für Bauwesen in Nürnberg legte er seine Prüfung als Diplom-Bauingenieur mit Erfolg ab.

    Im Oktober 1982 trat er zur tatkräftigen Mithilfe und Entlastung seines Vaters in die Firma ein.

    Die Fertigung wurde um Spannbeton erweitert.

    Eine 10,0 m lange freitragende Vollmontagedecke mit eigener Zulassung wurde entwickelt und die Elementdeckenfertigung wurde zur vollautomatischen Umlauffertigung.

    Neue Arbeitsplätze entstanden.

  • 1986

    Erster Hersteller mit Zulassung von ökologischen, hochwärmedämmenden und wärmespeichernden klimaPOR-Massivwänden.

    Der Gelb- und Weißdruck gemäß DIN 4232 wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Bautechnik Berlin erarbeitet.

  • 1988

    Marktführer im Systemrohbau mit vorgefertigten Massivbauelementen.

  • 1989

    Wegen verstärkter Konzentration erfolgte Ende 1989 die Aufgabe der Transportbetonwerke Baiersdorf und Bele-Beton in Burgbernheim sowie die gleichzeitige Ausgliederung des Massivhausbereichs in Form der Neugründung der Firma „Lechner Massivhaus GmbH".

    Ende des Jahres 1989 erfolgte die Gründung der Firma „Lechner Montagebau GmbH". Die Aufgabe dieser Firma war die Montage von Fertigteilen für den Wohn- und Industriebereich.
     

  • 1993

    Die Firma Lechner Massivhaus errichtete ihr erstes Musterhaus in Weisendorf bei Erlangen.

  • 1996

    Errichtung eines modernen Fertigteilwerks für die Herstellung von Wänden, Decken und Systemelementen in Glauchau, Sachsen. Mit dem klimaPOR-Bausystem wurden wohngesunde Rohbauten aus dem natürlichen Baustoff Ton vorgefertigt.

    Daneben entstand ein Bauzentrum für ca. 20 am Bau beteiligte Firmen mit über 1000 m² Ausstellungs- und Bemusterungsfläche. Dieses wurde die Zentrale der Firmen Lechner Massivhaus und H+L Baustoffwerke in den neuen Bundesländern.

  • 2001

    Errichtung eines Bauparks in Dessau, Sachsen-Anhalt, für über 70 beteiligte Firmen.

  • 2003

    Übernahme der Firmen Rötzer Ziegel-Element-Werk und Rötzer-Ziegel-Element-Haus.
    Diese zählen zu den modernsten Werken für die Vorfertigung massiver Wand- und Deckenelemente in Europa und erweitern das Spektrum der LECHNER GROUP um den traditionsreichsten aller Baustoffe, den roten Ziegel. Ein motiviertes und fachkundiges Vertriebsteam betreut anspruchsvolle Kunden – bis zur schlüsselfertigen Übergabe.

  • 2004

    Start der Aktivitäten in Riedberg. Der Frankfurter Stadtteil entwickelte sich zu einem der attraktivsten Wohngebiete in Frankfurt am Main. Im Nordwesten der Metropole mit Blick auf den Taunus und die Frankfurter Skyline entsteht im Auftrag der Stadt Frankfurt ein innovativer und urbaner Stadtteil zum Wohnen, Leben und Arbeiten. Die Unternehmen der LECHNER GROUP haben seither Hunderte von Wohneinheiten in modernen und zukunftsweisenden Gebäuden realisiert und vermarktet.

  • 2009

    Eröffnung Bürostandort am Riedberg. Die Ausweitung der Aktivitäten führte zur Etablierung einer ständigen Firmenpräsenz in Frankfurts jungem Universitätsstadtteils.

  • 2010

    Verleihung des europäischen Innovationspreises 2010 für die schadstoffarme klimaPOR-Wand durch den Verband Wohnsiegel – Das Europäische Markenhaus e.V. in Uehlfeld, dem Ursprung der Unternehmensgruppe, wurde die Veranstaltung auch/gleichzeitig zur Ehrung langjähriger Mitarbeiter genutzt.

  • 2011

    Eröffnung des Lechner-Massivhaus-Musterhauses in Berlin. Im ebenso aktuellen wie zeitlosen Bauhausstil wurde an der Heerstraße in Spandau den wachsenden Aktivitäten des Unternehmens in der Bundeshauptstadt und der Region Rechnung getragen. 

    Die grundlegende Modernisierung des Lechner-Massivhaus-Musterhauses in Poing bei München erhöhte die Attraktivität des in der Ausstellung Eigenheim & Garten platzierten Gebäudes. Das dortige Verkaufsteam war zum wiederholten Male das erfolgreichste von Lechner-Massivhaus.

  • 2012

    Top Rating für Rötzer Ziegel-Element-Werk (RZEW zählte im Januar 2012 zu den 4,4 % bestbewerteten Unternehmen in Deutschland).

  • 2014

    „Swingin’ Riedberg“ ist das Motto, unter dem die Lechner Immobilien Development GmbH im Quartier Riedberg-Westflügel spannende Wohnungs- und Hauskonzepte anbietet.

  • 2015

    Die Deutsche HausManufaktur GmbH sowie die ModulhausFabrik GmbH ergänzen das Spektrum der Aktivitäten um den Bereich des modularen Bauens. Mit den Söhnen Tobias und Sebastian Lechner trat die 5. Generation in die Firmengeschichte ein.

  • 2016

    Erwerb einer Fertigteilproduktionsstätte in Weidenberg und Gründung der BFT Bayreuth GmbH zur Fertigung von konstruktiven Betonfertigteilen für Industrie- und Gewerbebauten sowie von Wand- und Deckenelementen für Einfamilienhäuser und den Reihenhausbau.

  • 2019

    Durch die hohe Nachfrage und das Potenzial im Berliner Markt entstand 2019 die Berliner Immobilien Development GmbH. Seit Ostern 2022 sind wir unter unserer neuen Geschäftsadresse am Kurfürstendamm für Sie vor Ort. Wir beraten und betreuen unsere Kunden und Geschäftspartner umfassend – von der Entwicklung und Planung über den Vertrieb bis hin zum schlüsselfertigen Bau und zur Übergabe, sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich.